Dienstag, 12. Dezember 2017

Meine Heldin unter den Taschen

Meike von crafteln lud zum Probenähen ein und ich durfte dabei sein. Für mich sehr aufregend, da ich noch nie bei einem Probenähen dabei war. In ihrem Gesuch deutete sie an, dass es ein Accessoire werden soll und insgeheim hoffte ich auf eine Tasche. Kann eine Frau je genug Taschen haben?

Als Meike uns dann das Projekt vorstellte, hüpfte mein Herz. Es sollte die Panier-Tasche von stokx werden. Schon die Vorschaubilder versprachen, ein interessantes Projekt zu werden. Der Stil der Tasche entsprach mir. Somit legte ich voller Begeisterung los. Zwischendrin wurde es zwar etwas frickelig, aber am Ende entschädigte das Ergebnis sehr!

Die Tasche schmiegt sich dem Körper perfekt an und trägt sich wie ein Kleidungsstück. Kein Hin- und Herrutschen, kein Zippen und Ziehen. Die Tasche passt sich dem Körper perfekt an. Daran merkt man, dass dieser Schnitt von einer Designerin konzipiert und bis ins Detail durchdacht wurde. Sicherlich die bisher komplexeste, aber auch tollste Taschen, die ich genäht habe.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Weihnachtskleid Sew Along - Zwischenstand

Mein Zwischenstand ist gar nicht so schlecht. Sicherlich hatte ich gehofft, etwas weiter zu sein, aber auch befürchtet, bei dem Paillettenrock überhaupt nicht voran zu kommen.

Allerdings ließen sich die Plastik-Pailletten, gegen meine Befürchtungen, sehr gut schneiden und nähen. Man konnte locker mit der Nähmaschine drüber nähen.


Samstag, 9. Dezember 2017

Tasche für Warnwesten

In meinem Auto flogen die Warnwesten immer so unschön rum. Daher dachte ich mir, ich würde sie gerne etwas schicker verpacken.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Me Made Mittwoch - Thema: Größter Reinfall

Das Thema "Größter Reinfall" beim Me Made Mittwoch sprach mich besonders an. Daher zeige ich Euch heute eine Sammlung meiner größten Misserfolge. Und ich verspreche Euch, es werden keine "Hach, hier sitzt eine Naht nicht richtig" oder "Alles perfekt, aber der Stoff tat es nicht"-Posts ;)

Das erinnert mich spontan an die immer Einsen-Schreiber, die vorher kokettierten "Hach, ich konnte so gar nichts, ich glaube, ich habe die Arbeit verhauen." Hey, ihr wisst gar nicht, was echte Misserfolge sind! 

Aber Misserfolge sind dazu da, um daran zu wachsen und/oder sich später darüber kaputt zu lachen. Besonders Zweiteres mache ich äußerst gerne. Ihr dürft also gerne lachen :)

Fangen wir mit einem Shirt an, dessen Anleitung sich sehr einfach las und die Bilder im Netz sahen sehr vielversprechend aus. Gleichzeitig sollte es mein erstes Jersey-Projekt werden und der Stoff war nicht gerade billig. Billig kann doch jeder. 

Mit viel Liebe und Mühe rechnete ich den Schnitt von Inch in Zentimeter um, zeichnete ihn ab und schnitt alles aus. Schon während des Zuschneidens kam mir die Größe komisch vor. Es gab Damen im Nähunterricht, die waren deutlich kurviger und nähten kleinere Teile. Auf Deutsch: Ich schuf ein Monster! 

Meine Nählehrin riet mir, das Shirt an den Seitennähten zu verkleinern, was ich machte, aber es saß trotzdem einfach Scheiße! Als am Ende noch meine Nähmaschine kaputt ging und das mitten beim Umnähen der Säume, hatte ich keine Lust mehr und pfefferte das Shirt in den Altkleidersack. Zu einem Tragefoto ist es nie gekommen. (Mehr Hintergründe hier.)